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Supervision und Intervision: keine Beigabe, sondern Berufspflege

Veröffentlicht: 2026-01-14 · 6 Min. Lesezeit
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Auf den Punkt

Gute Therapeut:innen entstehen nicht ohne Feedback. Intervision ist keine Pflicht — wohl aber der einzige strukturelle Weg, scharf zu bleiben.

1

Der Unterschied

Supervision: hierarchisch, mit erfahrener Kollegin. Intervision: gleichberechtigt, unter Kolleg:innen. Beides nötig — Supervision für die ersten Jahre, Intervision lebenslang.

2

Was eine gute Intervision auszeichnet

Feste Struktur, feste Gruppe, nicht austauschbar gegen "mal kurz quatschen zwischendurch".

3

Was es bringt

Nicht nur Feedback zu Fällen — auch Anerkennung dessen, was schwer ist, und Schärfung dessen, was sonst zur blinden Stelle wird.