Supervision und Intervision: keine Beigabe, sondern Berufspflege
Auf den Punkt
Gute Therapeut:innen entstehen nicht ohne Feedback. Intervision ist keine Pflicht — wohl aber der einzige strukturelle Weg, scharf zu bleiben.
Der Unterschied
Supervision: hierarchisch, mit erfahrener Kollegin. Intervision: gleichberechtigt, unter Kolleg:innen. Beides nötig — Supervision für die ersten Jahre, Intervision lebenslang.
Was eine gute Intervision auszeichnet
Feste Struktur, feste Gruppe, nicht austauschbar gegen "mal kurz quatschen zwischendurch".
Was es bringt
Nicht nur Feedback zu Fällen — auch Anerkennung dessen, was schwer ist, und Schärfung dessen, was sonst zur blinden Stelle wird.