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Gehirnerschütterung: warum die Erholung selten linear verläuft

Veröffentlicht: 2026-04-05 · 6 Min. Lesezeit
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Auf den Punkt

80% der Menschen erholen sich innerhalb von 4 Wochen nach einer leichten Gehirnerschütterung. Für die übrigen 20% gilt: Ruhe wirkt kontraproduktiv, gestaffeltes Aktivieren wirkt.

1

Der alte Rat ist überholt

"Im Dunkeln bleiben, kein Bildschirm, nichts tun bis es vorbei ist" — dieser Rat verzögert die Erholung. Seit 2015 international: schrittweises Aktivieren ist die Leitlinie.

2

Pacing als Kernintervention

Nicht Symptome vermeiden, sondern als Feedback nutzen. Konkrete Tages- und Wochenplanung mit allmählicher Steigerung verhindert Boom-Bust-Muster.

3

Arbeit und Schule

Wiedereingliederung ist kein "wieder anfangen", sondern ein gestufter Plan, der bereits beginnt, bevor die volle Leistung verlangt wird.