Trauer in der paramedizinischen Praxis: mehr als eine Phase
Auf den Punkt
Trauer ist keine Erkrankung, die "vorübergeht". Es ist ein Prozess, der verändert, wie jemand handelt, plant und mit bedeutungsvollen Aktivitäten umgeht — und dort hat die Paramedizin eine Rolle.
Keine Phasen, wohl Aufgaben
Das alte Phasenmodell ist überholt. Die moderne Sicht (Trauer-Aufgaben) ist brauchbarer: Verlust anerkennen, Schmerz erleben, an die neue Situation anpassen, Leben wieder aufnehmen.
Was Sie im Handeln sehen
Tempoverlust, Vermeidung gemeinsamer Aktivitäten, Störung von Schlaf und Essrhythmus, manchmal Selbstvernachlässigung. Wachsamkeit ist gefragt für verlängerte oder komplizierte Trauer.
Was hilft
Nicht "wieder normal werden" — sondern langsam einen Tag neu einrichten, in dem der Verlust seinen Platz neben neuen Routinen bekommt.